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Tschechien entstand im Jahre 1993 als Nachfolgestaat der Tschechoslowakei und umfasst die drei Regionen Böhmen, Mähren und Tschechisch-Schlesien. Der Staat grenzt im Westen und Nordwesten an Deutschland, im Norden an Polen, im Osten an die Slowakei und im Süden an Österreich. Tschechien ist reich an kulturhistorischen Denkmälern und beheimatet unzählige Burgen, Schlösser und Klöster, von denen zahlreiche als UNESCO-Weltkulturerbe geschützt sind. Doch auch landschaftlich hat Tschechien viel zu bieten: Sowohl Berge, als auch viele Gewässer warten darauf, erkundet zu werden und viele Gebiete wurden aufgrund ihrer ökologischen Vielfalt zu Naturschutzgebieten erklärt. Eine umfangreiche Palette an Sportmöglichkeiten und kulinarischen Köstlichkeiten runden das breitgefächerte Angebot Tschechiens ab und sorgen für einen unvergesslichen Urlaub!
Böhmen: Böhmen wird von drei Seiten durch bergige Landschaften umfasst und grenzt im Nordosten an Polen, im Süden an Österreich, sowie im Westen an Deutschland. Die Region umfasst etwa zwei Drittel der Fläche der Tschechischen Republik und war schon immer eine Region, in der religiöse und ethnische Gegensätze aufeinander trafen. Berühmt sind vor allem die böhmische Küche, das böhmische Bier und die böhmische Blasmusik. Typisch für die böhmische Küche sind Knödel, deftige Fleischgerichte und süße Mehlgerichte als Nachspeisen.
Riesengebirge: Das Riesengebirge ist das höchste Teilgebirge der Sudeten an der Grenze zwischen Polen und Tschechien und erreicht mit der Schneekoppe eine Höhe von 1602 Metern. Seit 1959 (Polen) bzw. 1963 (Tschechien) steht das Riesengebirge als Nationalpark unter Naturschutz. Große Teile des Riesengebirges stehen zusätzlich als Biosphärenreservat unter dem Schutz der UNESCO.
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